Wieder eine ruhige Nacht, aber noch einmal richtig kalt, so dass in der Frühe die Heizung wieder zum Einsatz kommt. Tagsüber soll hier jedoch der Frühsommer anbrechen.
Wir beginnen den Tag mit einer Fahrt zurück Richtung Osten. Das Freilicht-Museum von Red Oak II des Künstlers Lowell Davis, das uns George von der Sinclair-Tankstelle ans Herz gelegt hatte, hatten wir ja gestern ausgelassen. Eine liebevolle und in sich stimmige Melange aus hier wieder aufgebauten alten Häusern, rostigen Oldtimern und Flugzeugen sowie pfiffigen Kunstwerken erwartet uns; dazu manch witzige Idee, zum Beispiel dass vor der Town Hall die Sitzbank der Republikaner doppelt so lang ist wie die der Demokraten, so wie die Machtverhältnisse halt sind hier im konservativen Mittelwesten. Wir sind froh, den Umweg gefahren zu sein und erfreuen uns an der Idylle, die wir ganz für uns alleine haben.
Dann fahren wir zurück nach Cartaghe das sich bei unserer kurzen Rundfahrt als gemütliche Kleinstadt entpuppt.
Kurz darauf erreichen wir Joplin, größte Stadt im weiteren Umkreis und 2011 Opfer eines Tornados, der die Innenstadt vernichtete. Heute ist alles wieder aufgebaut und versprüht einen arbeitssamen geschäftigen Eindruck. Da der Zwerg tief schläft, kaufe ich für das Mittagessen im Schnelldurchlauf Sandwiches beim Walmart, dann geht es weiter.
Der nächste Staat wartet auf uns: Kansas, das die Route66 auf einer abseits der heutigen Routen verlaufenden holprigen Straße im Originalzustand von 1955 erreicht. Wir passieren das mit dem Wegfall des Durchgangsverkehrs ziemlich heruntergekommene Galena sowie Baxter Springs, das etwas lebendiger ist.
Wir beginnen den Tag mit einer Fahrt zurück Richtung Osten. Das Freilicht-Museum von Red Oak II des Künstlers Lowell Davis, das uns George von der Sinclair-Tankstelle ans Herz gelegt hatte, hatten wir ja gestern ausgelassen. Eine liebevolle und in sich stimmige Melange aus hier wieder aufgebauten alten Häusern, rostigen Oldtimern und Flugzeugen sowie pfiffigen Kunstwerken erwartet uns; dazu manch witzige Idee, zum Beispiel dass vor der Town Hall die Sitzbank der Republikaner doppelt so lang ist wie die der Demokraten, so wie die Machtverhältnisse halt sind hier im konservativen Mittelwesten. Wir sind froh, den Umweg gefahren zu sein und erfreuen uns an der Idylle, die wir ganz für uns alleine haben.

Kurz darauf erreichen wir Joplin, größte Stadt im weiteren Umkreis und 2011 Opfer eines Tornados, der die Innenstadt vernichtete. Heute ist alles wieder aufgebaut und versprüht einen arbeitssamen geschäftigen Eindruck. Da der Zwerg tief schläft, kaufe ich für das Mittagessen im Schnelldurchlauf Sandwiches beim Walmart, dann geht es weiter.
Der nächste Staat wartet auf uns: Kansas, das die Route66 auf einer abseits der heutigen Routen verlaufenden holprigen Straße im Originalzustand von 1955 erreicht. Wir passieren das mit dem Wegfall des Durchgangsverkehrs ziemlich heruntergekommene Galena sowie Baxter Springs, das etwas lebendiger ist.

Auf der Strecke dazwischen ist eine ältliche Bogen-Betonbrücke erhalten geblieben, eines der viele Puzzleteile, die heute noch an die großen Tage der großen Straße erinnern und den Reiz der Fahrt ausmachen.
Nach 13 mit Sehenswertem - alte Tankstellen, interessante Gebäude oder spannende Geschichten - so voll gestopften Meilen, dass fast Hektik aufkam, ist Kansas schon wieder durchfahren und wir erreichen Oklahoma. Irgendwo auf diesen Meilen hat das gemütliche grüne Hügelland Platz gemacht für die Great Plaines, der großen Ebene des Mittleren Westens, ab sofort ist die Landschaft flach wie ein Brett.
Nächster größerer Ort ist Miami, in der Oklahoma-Version jedoch ohne Palmen, Glamour und coole Cops. Sttatt dessen gibt es die übliche kilometerlange traurige Einfahrtsstraße voller Tankstellen, geöffneten oder verlassenen Geschäften jeder Größe zwischen Krimskrams und Mall sowie Billigrestaurants und Kirchen aller Richtungen. Das Zentrum erweist sich dann jedoch als geradezu urban mit Theater und adrettem Lichtspielhaus.
In Oklahoma sind nicht so viele Teilstrecken der Route66 erhalten, so dass wir längere Zeit auf einer größeren Straße unterwegs sind. Vor Afton biegen wir schließlich vorübergehend nach Süden ab, denn unsere heutige Campsite liegt direkt am "Grand Lake of the Cherokee", Stausee eines Nebenflusses des Arkansas-Rivers.
Hier haben wir Glück und bekommen einen Stellplatz in der ersten Reihe ("lakeshore-site") zugeteilt.
Nächster größerer Ort ist Miami, in der Oklahoma-Version jedoch ohne Palmen, Glamour und coole Cops. Sttatt dessen gibt es die übliche kilometerlange traurige Einfahrtsstraße voller Tankstellen, geöffneten oder verlassenen Geschäften jeder Größe zwischen Krimskrams und Mall sowie Billigrestaurants und Kirchen aller Richtungen. Das Zentrum erweist sich dann jedoch als geradezu urban mit Theater und adrettem Lichtspielhaus.
In Oklahoma sind nicht so viele Teilstrecken der Route66 erhalten, so dass wir längere Zeit auf einer größeren Straße unterwegs sind. Vor Afton biegen wir schließlich vorübergehend nach Süden ab, denn unsere heutige Campsite liegt direkt am "Grand Lake of the Cherokee", Stausee eines Nebenflusses des Arkansas-Rivers.
Hier haben wir Glück und bekommen einen Stellplatz in der ersten Reihe ("lakeshore-site") zugeteilt.

Die Idylle kann manchmal jedoch trügen; denn in den Campsite-Unterlagen deutlich hervorgehoben sind auch Verhaltensregeln bei Tornados und Gewitterstürmen, mit dem nachdrücklichen Hinweis, das wir uns hier ja in Oklahoma befänden, wo es solch extreme Wettersituationen tatsächlich gibt.
Heute ist zum Glück alles ruhig. Wir spielen mit dem Zwerg in der Sonne und genießen später den Sonnenuntergang über dem See.
Heute ist zum Glück alles ruhig. Wir spielen mit dem Zwerg in der Sonne und genießen später den Sonnenuntergang über dem See.






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