Es war saukalt diese Nacht, trotz doppelter Decken und doppeltem Schlafsack für den Zwerg. In der Frühe lassen wir wieder die Heizung laufen. Bei zunehmend bedecktem Himmel geht es dann zunächst einmal auf die Interstate, da die alte Route66-Strecke in zu schlechtem Zustand ist und parallel verläuft. Es geht durch eine prärieartige Ebene, in der Ferne umgrenzt von schroffen Hügelketten.
Beim Ortsausgang kann ich dann an der Brücke über den Rio Pecos noch einen Güterzug auf den Chip bannen.
Der Weiterweg Richtung Santa Fe führt zunächst für Dutzende Meilen über eine beeindruckend einsame schnurgerade Straße, später mit hohen schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
Mit jeder Meile nordwestwärts kommen die Berge näher ran; es sind die Sangre de Christo Mountains, der südliche Abschluss der Rocky Mountains. Eine Westernlandschaft wie aus dem Bilderbuch.
Kurz vor Las Vegas/ New Mexico (nicht verwandt oder verschwägert mit dem in Nevada) halten wir zum Tanken und für ein Subway-Sandwich. An der Tankstelle ist jede Menge Betrieb, der spanisch-mexikanische Einschlag der Kunden ist deutlich zu bemerken.
Wir folgen nun auf einer sogenannten Frontage - das sind Landstraßen, die mehr oder weniger parallel dem Verlauf von Autobahnen folgen - der von Denver herunterkommenden Interstate 25. Obwohl die Schnellstraße stets in der Nähe ist, verläuft unsere Straße unabhängig, man bemerkt die Interstate kaum. Die Landschaft wird rauer, felsiger, die hohen Berge sind nun nah. Rechts sind viele Baracken zu sehen, mal in besserem mal in schlechterem Wohnzustand. Leben hier die Indianer? Es geht hinauf zum Glorieta-Pass (2.257m). Wir liefern uns eine viele Meilen lange "Verfolgungsjagd" mit dem in die gleiche Richtung fahrenden Southwest Chief, dem Schnellzug Chicago-Los Angeles, Vorbild des TRANS- AMERIKA- EXPRESS im gleichnamigen Gene Wilder- Film. Dieser hatte sich zunächst langsam den Pass hinaufgearbeitet, bergab lässt er uns jedoch keine Chance.
Wir wollen kurz vor Santa Fe noch eine restaurierte Kiva besuchen, einen indianischen Zeremonienort. Doch leider schließt dieser State Park schon um 16.30 Uhr - es ist 16.21 Uhr. Alles ist bereits abgesperrt und schon kommen uns die Park-Angestellten entgegen auf dem Weg in den frühen Feierabend. Hier möchte man arbeiten. Überhaupt scheint es uns überwiegend so, dass hier in Amerika, sobald man sich von der tüchtigen Ostküste entfernt, niemand bei der Arbeit in Stress verfällt.
Der KOA-Campingplatz liegt kurz vor Santa Fe auf über 2.000 Meter Höhe, unser bislang höchster Übernachtunsort mit entsprechend dünnerer Luft. Er macht einen ordentlichen Eindruck.
Kurz vor Las Vegas/ New Mexico (nicht verwandt oder verschwägert mit dem in Nevada) halten wir zum Tanken und für ein Subway-Sandwich. An der Tankstelle ist jede Menge Betrieb, der spanisch-mexikanische Einschlag der Kunden ist deutlich zu bemerken.
Wir folgen nun auf einer sogenannten Frontage - das sind Landstraßen, die mehr oder weniger parallel dem Verlauf von Autobahnen folgen - der von Denver herunterkommenden Interstate 25. Obwohl die Schnellstraße stets in der Nähe ist, verläuft unsere Straße unabhängig, man bemerkt die Interstate kaum. Die Landschaft wird rauer, felsiger, die hohen Berge sind nun nah. Rechts sind viele Baracken zu sehen, mal in besserem mal in schlechterem Wohnzustand. Leben hier die Indianer? Es geht hinauf zum Glorieta-Pass (2.257m). Wir liefern uns eine viele Meilen lange "Verfolgungsjagd" mit dem in die gleiche Richtung fahrenden Southwest Chief, dem Schnellzug Chicago-Los Angeles, Vorbild des TRANS- AMERIKA- EXPRESS im gleichnamigen Gene Wilder- Film. Dieser hatte sich zunächst langsam den Pass hinaufgearbeitet, bergab lässt er uns jedoch keine Chance.
Wir wollen kurz vor Santa Fe noch eine restaurierte Kiva besuchen, einen indianischen Zeremonienort. Doch leider schließt dieser State Park schon um 16.30 Uhr - es ist 16.21 Uhr. Alles ist bereits abgesperrt und schon kommen uns die Park-Angestellten entgegen auf dem Weg in den frühen Feierabend. Hier möchte man arbeiten. Überhaupt scheint es uns überwiegend so, dass hier in Amerika, sobald man sich von der tüchtigen Ostküste entfernt, niemand bei der Arbeit in Stress verfällt.
Der KOA-Campingplatz liegt kurz vor Santa Fe auf über 2.000 Meter Höhe, unser bislang höchster Übernachtunsort mit entsprechend dünnerer Luft. Er macht einen ordentlichen Eindruck.
Beim Abendessen offenbart dann der Blick in die Wetteraussichten Frustrierendes: Für die nächsten Tage ist in weiten Teilen von Colorado, Arizona und New Mexico Schnee angesagt. Für uns bedeutet diese unerwartete Wetterlage eine radikale Umplanung der Reise und leider den Verzicht auf zwei absolute Highlights, auf die wir uns sehr gefreut hatten: Den Mesa Verde-Nationalpark und das berühmte Monument Valley. Äußerst bedauerlich!








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