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Donnerstag, 23. Mai 2019

Dienstag
Heute ist der erste Tag, am dem sich der Meilenzähler unseres RVs nicht bewegt.

Es war eine bitterkalte Nacht, auch weil der Sturm durch jede Ritze unserer rollenden Behausung pfiff. Am Morgen ist dann angesichts des im immer noch andauernden Sturm wie ein Windjammer schwankenden RVs klar, dass wir heute weder zur Stadtbesichtigung nach Albuquerque noch sonstwohin fahren.

Im Office der Campsite erfahren wir, dass aufgrund des Wetters viele Camper heute hier geblieben seien und wie wir erst morgen weiterfahren wollen. Das Zentralgebäude des Campingplatzes stammt aus den 40er Jahren und war früher ein sogenannter Tradingpost - Handelsposten und Kaufmöglickeit am Wegesrand - an der Route66. Heuzutage ist das Verkaufsangebot stark eingeschränkt auf indianische Souvenirs, Eis und mexikanische Tütensuppen.
Die Tradition ohrer Location pflegen die Betreiber mit einigen Oldtimern samt Campingwagen aus jener goldenen Zeit; in letztere kann man sich auf dem Platz auch einmieten.


Der Himmel reißt am Nachmittag immer mehr auf; beim Rundgang über den Platz zeigt sich, dass wir wirklich fast in der Wüste sind. Die Weite der Landschaft und die klare Luft sind phantastisch.
Ansonsten verbringen wir den Ruhetag mit Lesen, Schlafen und Pläne schmieden. Morgen soll der Sturm zwischenzeitlich abflauen, so dass eine Weiterfahrt Richtung Westen möglich wäre.




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