Unsere letzte Nacht in Oklahoma- die vierte, öfter als in jedem anderen Bundesstaat bisher - verläuft ruhig. Am Morgen ziehen dunklere Wolken auf, es bleibt aber noch trocken.
Wir schenken uns die Holperpiste und fahren überwiegend Interstate bis nach Erick. Ein Ort wie er hier typisch ist entlang der 66: Früher durch die Straße bescheiden wohlhabend, verloren alle Tankstellen, Diner, Motels und Autowerkstätten mit dem Bau der Interstate ihre Existenzgrundlage. So ist heute vieles leerstehend oder verfallen, die einzige Ampel blinkt ins Leere, und alles versprüht den morbiden Charme des Untergangs.
Texola ein paar Meilen westwärts ist fast vollends zur Ghosttown mutiert, lediglich eine Kneipe zeigt Leben: Hierher kommen die Texaner über die Grenze, denn der County jenseits ist "trocken".
Dann passieren auch wir auf der Nebenstraße die mal groß war die Grenze, ein kleines Schild zeigt an: TEXAS STATELINE". Der 15. Bundesstaat unserer Tour begrüßt uns mit leichtem Nieselregen. Texas war früher selbständig und ist der einzige souveräne Staat, der sich den USA angeschlossen hat.
Das Wetter wird wieder trocken, dafür kommt zwischendurch stürmischer Seitenwind auf. Das Fahren wird anstrengend, die überholenden Trucks - erlaubt sind hier 75 Meilen (120 km/h), die ausgereizt werden wollen - erschweren die Fahrt. So sind wir froh, als wir in Groom wieder auf die Route66 abfahren können. Am Rande dieses Dorfes steht ein weithin sichtbares 60 Meter hohes Kreuz, um seinen Sockel herum umringt von Figuren der Passion Christi, d.h. vom Urteil des Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung. Alles sehr schlicht aber doch packend dargestellt - sehr eindrucksvoll. Warum das Riesenkreuz gerade hier steht haben wir nicht herausgefunden.
Kurz vor der Campsite wartet noch ein Route66-Highlight auf uns - Die Cadillac Ranch: 10 in einer Linie und im gleichen Winkel mit der vorderen Hälfte im Boden eines Feldes eingelassene Cadillacs, die einsam in der Landschaft stehen und immer wieder von neuen Graffities übersprüht werden; die Sprühdosen verkauft ein Händler am Parkplatz aus dem Kofferraum. Ein Must See auf der Route66.
Dann passieren auch wir auf der Nebenstraße die mal groß war die Grenze, ein kleines Schild zeigt an: TEXAS STATELINE". Der 15. Bundesstaat unserer Tour begrüßt uns mit leichtem Nieselregen. Texas war früher selbständig und ist der einzige souveräne Staat, der sich den USA angeschlossen hat.
Der Unterschied zu Oklahoma fällt sofort auf: Die Straße ist besser. Bald darauf wechselt auch die Landschaft, denn es wird flach. Shamrock, der erste Ort, den wir in Texas erreichen, wirkt vital; McLean kurz daraufhin wieder wie ein Spiegelbild von Erick.
Das Wetter wird wieder trocken, dafür kommt zwischendurch stürmischer Seitenwind auf. Das Fahren wird anstrengend, die überholenden Trucks - erlaubt sind hier 75 Meilen (120 km/h), die ausgereizt werden wollen - erschweren die Fahrt. So sind wir froh, als wir in Groom wieder auf die Route66 abfahren können. Am Rande dieses Dorfes steht ein weithin sichtbares 60 Meter hohes Kreuz, um seinen Sockel herum umringt von Figuren der Passion Christi, d.h. vom Urteil des Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung. Alles sehr schlicht aber doch packend dargestellt - sehr eindrucksvoll. Warum das Riesenkreuz gerade hier steht haben wir nicht herausgefunden.
Amarillo ist mit fast 200.000 Einwohnern die örtliche Metropole. Der Stadtkern soll mexikanisch angehaucht und recht attraktiv sein, wir fahren jedoch nur hindurch auf Straßen von bemerkenswerter Scheußlichkeit: Verlebte Motels, mexikanische Imbisse alle 50 Meter, brausender Verkehr. Wir sind froh, als wir durch sind.
Vor Amarillo gab es - quasi als Kontrapunkt, den wir vorher besucht hatten - auch eine Beetle-Ranch, in der analog 4 VWKäfer zu sehen sind; das kennt kaum jemand und so ist es dort deutlich ruhiger als bei den Cadillacs.
Die heutige Campsite mit 200 Stellplätzen ist riesig und recht neu. Sie liegt zwar auch in der Nähe der Interstate, aber es ist erstaunlich ruhig. Im Internet wurde uns ein Pizza-Taxi angepriesen, dieser Service endet jedoch unverständlicherweise bereits um 17 Uhr, zu früh für uns, denn da waren wir noch nicht da.
Der Abend über Texas endet dann fast wolkenlos mit steifer aber warmer Brise aus dem Süden.







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