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Montag, 10. Juni 2019

Samstag
Es war dann doch nicht so laut wie erwartet,  die Lärm-Nächte in Memphis und Ashville bleiben somit zum Glück unerreicht.
Heute führt uns die California #1 fast durchweg am Meer entlang. Unterbrochen wird die Uferfahrt nur von der Fahrt durch Ventura, das wir über die Main Street passieren. Auch hier schöne Häuser, teilweise im Westernstil, teilweise repräsentativ, und vor allem ist die Downtown voller Leben.


Auf den US-Freeways fahren interessanterweise immer wieder auch Radfahrer. Zwar radeln sie durchweg auf dem Seitenstreifen, sind aber immer wieder eine überraschend auftretende Gefahrenquelle.


Weiter am Meer entlang geht dann die Fahrt, die kurvige  Straße ist eingezwängt zwischen Strand und einer hoch aufragenden Steilküste. 


Do geht es kilometerweit bis Malibu,  dem Inbegriff des Reichenortes. Dicht gedrängt stehen die mal kleinen mal sehr großen Häuser an der Strandlinie, mal in einem eigenen Quartier, meist aber direkt am Pacific Coast Highway: Der Abstand zur Straße  hat dann manchmal Park-Größe mit riesigen Einfahrten, mal passt ein Tennisplatz in den Vorgarten. Oft stehen die Häuser aber auch so dicht am Highway, dass die edlen Autos kaum einen Parkplatz finden und der Rolls Royce fast auf der Fahrbahn steht.

In Malibu haben wir verkehrsmäßig den Großraum Los Angeles erreicht : Auf einmal ist die Straße voller Autos - mit kalifornischer Fahrweise. Das ist manchmal schon ein wenig vogelwild und abenteuerlich.

Wo Malibu endet fängt Santa Monica an. Uns ist nach Betrachten des samstäglichen Verkehrs zum und am Meer und der vielen Leute am Strand recht schnell klar  dass wir mit unserem Panzer heute hier keinen Parkplatz finden - außer beim Beach Parking neben dem Pier, dort jedoch für RVs  bekanntermaßen für eine Parkgebühr von sage und schreibe 50 Dollar.

Also wenden wir uns für heute vom Endpunkt der Route66 ab und steuern unsere Campsite an. Diese liegt im Stadtteil Van Nuys in der Nähe von Hollywood und heißt demzufolge auch "Hollywood RV Park".  Der Weg dorthin führt jedoch erst einmal über die berühmt-berüchtigten Schnellstraßen, die wie im Film vielspurig und dicht befahren die Stadt durchziehen.


Aber irgendwann ist es geschafft, und wir fahren in die Campsite ein diese erweist sich als sehr gut geführt, alles ist sehr gepflegt, jedoch stellt das Einparken in die Back In-Sites über schmale Zufahrtswege noch einmal eine Abschluss- Herausforderung dar.
Den Rest des Nachmittages verbringen wir mit dem Beginn des Klarschiffmachens. Übermorgen muss alles gepackt und verstaut und das RV in übergabefähigen Zustand gereinigt sein. Der Abschied naht.

Und erst hier, am Ende der Reise, haben wir das Wetter, dass wir bereits in Staaten wie Arizona und New Mexico erwartet haben: Es ist warm, der Himmel ist blau.
It never rains in Southern California.....



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