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Dienstag, 30. April 2019

Sonntag
Nach der anstrengenden Fahrt gestern lassen wir es heute erst einmal ruhig angehen, außerdem gibt es im Camper noch vieles zu organisieren, und ein ordentlicher Regenschauer will auch noch abgewartet werden..
Wir fahren durch das hügelige südliche Pennsylvania, eine Landschaft wie im Bergischen Land hinter Düsseldorf, überhaupt sieht es hier an vielen Stellen aus wie in Deutschland.
Lancaster County ist eines der Siedlungsgebiete der Amisch People, eine christliche Glaubensgemeinschaft, welche die moderne Lebensstile ablehnt einschließlich Technik wie Strom, Autos etc. Und so begegnet uns hier gelegentlich eine Kutsche mit Menschen gekleidet wie vor 200 Jahren, für diese gibt es sogar ein eigenes Verkehrsschìld.
Lancaster County erweist sich als blitzsauberes Puppenstuben-Amerika mit schönen Häusern, gestutzten Wiesen und top gepflegten Straßen. Ortsnamen wie Manheim, Hanover oder Liritz - alle gegründet weit vor der Revolution und damit für hiesige Verhältnisse uralt - zeigen, wo die Siedler einst herkamen.

In Marietta am Susquehanna River verlassen wir dieses kleine Paradies und wenden uns über die US30 weiter nach Gettysburg. Am Ort der großen Bürgerkriegsschlacht wollen wir übernachten. 

Der Camppground liegt in einem Wald südlich der Stadt in einem Wäldchen. Wir wählen einen Pull Thru , d.h. man kann in den Stellplatz ein- und dann durchfahren, eine wesentliche Erleichterung beim Rangieren unseres Schiffes. Diese Nacht soll es auf 3 Grad abkühlen - schaun wir mal....
Erste Amerika-Erkenntnisse: Es gibt in Pennsylvania unglaublich viele Kirchen aller Richtungen, Murmeltiere leben hier im Straßengraben und bei Walmart gibt es keinen Alkohol.



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